Wie es begann Hilferuf aus Afrika

Vor vielen Jahren hatte ich einen Traum: Ich sah Kinder, die drohten unterzugehen und zu ertrinken. Rette mich, riefen sie mir zu! Ich habe diesen Traum nie vergessen.

Im Sommer 1999 erhalte ich dann einen Hilferuf aus Uganda.
Fünf Geschwister haben ihre Eltern durch AIDS verloren: Nach dem Tod des Vaters pflegt die älteste Tochter Christine Nambi, damals 16 Jahre alt, zuerst ihre Mutter und dann das jüngste Geschwisterchen bis zum Tod, und kümmert sich dann um ihre vier jüngeren Geschwister.

Ein Gebet wird erhört

Alle Kinder müssen die Schule abbrechen und ihren Lebensunterhalt als Taglöhner verdienen. Was soll Christine Nambi jetzt tun? Sie betet.

Auf der überlebensnotwendigen Suche nach einem Finanzier für die Schulausbildung findet sie in einem Papierkorb eine „Wer liefert Was“-Katalogseite mit unserer Adresse und meinem Namen. Weil wir den gleichen Vornamen tragen, fasst sie Mut und entschließt sich einen Brief zu schreiben und um Hilfe zu bitten.

Finanzierung der Ausbildung

Ich besuche die fünf Waisenkinder zum ersten Mal im Jahr 2000 und unterstütze sie seither. Wir sorgen für sie und bezahlen mit der Hilfe von Freunden das Schulgeld.

Uganda ist sehr arm. Die Finanzierung der Schulausbildung muss zur Gänze von den Schülern selbst getragen werden. Waisenkinder haben kaum eine Chance, es sei denn, es kommt Hilfe von außen.

Mittlerweile ist aus diesem kleinen Anfang eine große Vision geworden.  mehr...

Christine Fenböck Diplom-Kinderkrankenschwester

 

Christine Nambi

 

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